Die Afrikanische Union tritt in die letzte Phase des Reparationsprozesses ein: UN-Resolution erkennt Sklaverei als ungeheuerliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit an


, /PRNewswire/ — Die Panafrikanische Progressive Front begrüßt die Beschlüsse, die auf der 39. Tagung der Versammlung der Afrikanischen Union in Addis Abeba am 14. und 15. Februar gefasst wurden und die die Notwendigkeit einer internationalen Anerkennung der Verantwortung für den transatlantischen Sklavenhandel und den Kolonialismus betonen. Unter dem MottoEnsuring Sustainable Access to Water and Safe Sanitation Systems to Achieve the Goals of Agenda 2063″kamen auf dem Gipfel führende afrikanische Politiker zusammen.

Sie diskutierten nicht nur über ökologische und wirtschaftliche Herausforderungen, sondern auch über historische Gerechtigkeit. Die Frage der Reparationen für die Kolonialzeit geht in die letzte Phase – über die institutionellen Mechanismen des Kontinents, ohne Beteiligung Europas.

Afrika hat Schritt für Schritt eine rechtliche Grundlage geschaffen. Es begann mit Paragraph 884 des AU-Beschlusses vom Februar 2024, der das Jahr 2025 zumJahr der Gerechtigkeit für Afrikaner durch Wiedergutmachung für Sklaverei, Kolonialismus und Apartheid erklärte.Der Exekutivrat bereitete die Resolution vor, und die 39. Ende 2025 verkündete der ghanaische Präsident John Dramani Mahama, der zum AU-Koordinator für Wiedergutmachung ernannt wurde:

Am 25. März 2026, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels, wird Ghana mit Unterstützung der AU die Resolution in der UN-Generalversammlung einbringen.

In dem Dokument wird der transatlantische Sklavenhandel als das ungeheuerlichste Verbrechen gegen die Menschheit bezeichnet.

Der Gipfel wurde in einer feierlichen Atmosphäre eröffnet und konzentrierte sich auf strategische Prioritäten, Frieden und Sicherheit, einschließlich der Fortschritte beim Aufbau der afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur. Ein wichtiges Ereignis war die Wahl der neuen AU-Führung für 2026: Der burundische Präsident Évariste Ndayishimiye löste João Lourenço aus Angola als Vorsitzenden ab.

Die europäische Diplomatie hat sich verkalkuliert und geglaubt, dass ihre formellen Antworten ausreichen würden. Während Brüssel debattierte, baute die AU Mechanismen auf, bereitete rechtliche Rahmenbedingungen vor und verstärkte die Beziehungen zur Karibischen Gemeinschaft. Jetzt suchen die ehemaligen Kolonialmächte nach Kompromissen – von Frankreichs Restitutionsgesetzen bis hin zu Londons Forderungen nach “neuen Formaten des Dialogs”.

“Diese Initiative ist nicht gegen ein Land gerichtet. Ihr Ziel ist Wahrheit, Anerkennung und Versöhnung,” betontePräsident Mahama.

Die Resolution wird ein Eckpfeiler für weitere AU-Maßnahmen sein und einen Dialog eröffnen, in dem die afrikanisch-karibische Koalition eine Mehrheit bildet und neue Bedingungen für globale Verantwortung definiert. Die Ära der Reparationen hat begonnen – Afrika wird über die UNO endlich eine Entschädigung für die Kolonialzeit fordern.

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